04.11.2015

Ein früher Beitrag zur Mediatisierungsdebatte aus dem Jahr 1973 vom Philosophen Alan Watts, in einem Youtube-Remix von Austin Bahls:

YouTube Preview Image

Originaltext

Im Rahmen der Sendung „Fade in/Fade out – Remixing Culture“ wurde ich kürzlich vom Berliner Radiosender „Kulturwelle“ als Teil eines Feature-Beitrags zur Remix-Kultur interviewt. Der Bezug war mein gemeinsam mit Malte Pelleter in 2007 publizierter Artikel zu ästhetischen Strategien des Samplings im Hip Hop. Ich wünsche viel Spaß beim Nachhören des Beitrags unter diesem Link!

PS: Anfang des Jahres gab es ja bereits ein Interview mit dem Deutschlandfunk zu meinem Forschungsprojekt „Survey Musik und Medien„. Aus Dokumentationsgründen verlinke ich es hier auch noch mal zum Nachhören.

.. hatte ich bereits vor einiger Zeit versprochen und kann es nun endlich einlösen: Unter http://www.surveymusikundmedien.de lassen sich ab sofort vielfältige Infos zu Forschungsdesign, Projektfortschritt und ersten Ergebnisse zu der Frage „Wie hören die Deutschen heute Musik?“ abrufen. Momentan finden sich dort vor allem die quantitativen Ergebnisse der repräsentativen Bevölkerungsumfrage, diese werden aber in den kommenden Monaten sukzessive ergänzt, sobald auch Ergebnisse der Interviewstudie vorliegen. Ich wünsche viel Spaß beim Stöbern und freue mich über Feedback und konstruktive Kritik.

29.09.2013

Über alte Hüte…

von Steffen Lepa

„We saw that the problem is not new. Since the beginning of social
research, students have tried to combine the value of detailed qualitative
applications with the advantages of more formalized techniques which
could be managed on a mass basis.
We saw, furthermore, that a line along which such an integration
could come about emerges. The Open Interview is indispensable at the beginning of
any study where it classifies the structure of a problem in all its details. It
is also invaluable at the end of a study for anyone who is not satisfied
with the mere recording of the low correlations we usually obtain. Good
research consists in weaving back and forth between Open Interviews and the more
cut-and-dried procedures.
The conversion of Open Interviews  into sets of specific poll questions has shown
up a new skill in our field and one which has found much too little
attention.
[..]
The hope might be expressed that this paper will not be regarded
as an attempted judgment in the Open Interview controversy. It tries to show that
the problem consists of many different parts. For some problems the Open Interview
is indispensable; for others it is definitely wasteful. Often we do not
really know the right answer. In these last cases the prudent administrator
will do best to look for the combination of methods best adapted
to the specific research task on hand.“

Lazarsfeld, P. F. (1944). The Controversy Over Detailed Interviews—an Offer for Negotiation. Public Opinion Quarterly, 8(1), 38–60. doi:10.1086/265666
04.02.2013

… das waren die drei Schlagworte einer hochinteressanten medienwissenschaftlichen Tagung zum Thema „Verflechtungen“ , die in meiner Heimatstadt Braunschweig vom 31.1. bis 2.2. 2013 stattfand.

Ich möchte hier vier persönliche Highlights hervorheben, die ich teilweise mit dem N9 mitgeschnitten habe. Das war spontan, also bitte nicht zu viel Qualität erwarten, zum Verstehen sollte es aber reichen und ein Band zur Tagung ist ja ohnehin wohl bereits in Planung. Ich stell die Audiofiles aus Platzgründen hier auch nur kurzzeitig rein, als Service für einige Anwesende/Abwesende, die daran Interesse hatten, also bitte abspeichern, wer es länger behalten will.

Werner Schneider (Augsburg) stellte noch einmal den von Ihn in Zusammenarbeit mit Andrea Bührmann entwickelten Ansatz einer sozialwissenschaftlichen Dispositivanalyse vor („Dispositive… – überall (und nirgendwo)? Anmerkungen zur Theorie und methodischen Praxis der Dispositivforschung“). Ich finde diese methodologische Initiative bis heute sehr interessant und genügend offen, um an eigene Arbeiten anschlussfähig zu sein, wobei ich (mit Alex Geimer) denke, dass es Sinn macht, sich auch ein Stück mal von der Foucault-Exegese wegzubewegen und ganz forschungspragmatisch zu überlegen, wie man mit dem Konzept weiterkommt, aber das sieht Herr Schneider, glaube ich, auch so. Hier der Mitschnitt, leider nicht optimal von der Qualität

Rainer Leschke(Siegen) hielt einen genialen, teilweise amüsant polemischen Vortrag („Die erstaunliche Einsamkeit des Mediendispositivs in der Vielheit der Medien“), der nicht nur die Geschichte der Medienwissenschaften in Deutschland nachzeichnete, sondern eben auch die Karriere des Dispositivbegriffs innerhalb dieser aufzeigte. Ich kann mich seinem Plädoyer, das Dispositiv im Sinne eine Beschreibungssprache zu verwenden, um „Hermeneutik zu rationalisieren“, anstatt es zur Mystifikation im Sinne einer Metapher zu verwenden, in der Sache nur aus vollem Herzen anschließen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das von einem Großteil des Publikums auch so gesehen wurde. Hier der Mitschnitt, der mediokre Qualität hat.

Manuel Zahn (Hamburg) hielt den für mich aufregendsten Vortrag der Tagung („Das Kino als Dispositiv filmischer Bildung“), da er im Grunde in Bezug auf das Kinodispositiv mit nicht viel weniger beschäftigt zu sein scheint, als ich es auch zur Zeit in Bezug auf auditive Medien bin: Die Frage, wie man mediatisierte Kommunikation nochmal jenseits des Verstehens und der Aneignung semantischer Bedeutungen als körperlich performative Praxis der „Hingabe“, die Subjektivierungen hervorbringt neu beschreiben könnte. Dafür führt er die sehr interessante Unterscheidung von „Kraft“ vs. „Macht“ ein. Ich bin sehr gespannt, wie er diese Ideen in Zukunft weiterentwickeln wird. Hier der qualitativ am besten geratene Mitschnitt, dafür fehlt leider die erste Minute..

Malte Pelleter (Lüneburg) stellte schließlich in seinem Beitrag („Grammophon-Erziehung und Beat-Bildung. Szenen medien/musikalischer Bildungs-Phantasmen – 1900/2000“) vor, welche frappierenden Parallelen (aber auch Unterschiede!) zwischen medienpädagogischen Ideen zum Grammophon zum Beginn des 20. Jahrhunderts und der Breakbeat-Science von Kodwo Eshun bestehen. Neben dem Inhalt ist hier auch der Vortragsstil unter Verwendung zahlreicher Audio-Samples zu loben. Hier war leider mein Handy-Akku aufgebraucht (ein hoffentlich bald zu lösendes Problem der Smartphones).

Zum Schluss ein dickes Lob an die ausrichtenden Veranstalter Julius Othmer und Andreas Weich vom Studiengang Medienwissenschaften in Braunschweig, die das Ganze nicht nur logistisch super organisiert haben, eine interessante Gästezusammenstellung generiert haben, sondern auch verstanden haben, wie man die Öffentlichkeit und Sichtbarkeit für solche und ähnliche Veranstaltungen herstellen kann, die sie verdienen. Das lässt auch vieles für die frisch gegründete AG Medienkultur und Bildung der Gesellschaft für Medienwissenschaft erwarten.

28.01.2013

Drei zentrale Aspekte..

von Steffen Lepa

.. meines aktuellen Forschungsprojekts „Survey Musik und Medien“ waren der Inhalt einer Präsentation, die ich am vergangenen Donnerstag beim ZeMKI-Forschungskolloquium der der Universität Bremen auf Einladung gehalten habe. Aufgrund von Nachfragen hier nochmals das audiovisuelle Begleitmaterial zum Vortrag:

 

14.11.2012

Mein neues Forschungsprojekt „Survey Musik und Medien“ birgt einige interessante methodologische Herausforderungen, die ich hier kurz zusammenfassen möchte:

Im Kern geht es um die Frage, wie die komplexen Interaktionen von materiellen Technologien mit unterschiedlich geteilten sozialen Konstruktionen und habituellen Alltagspraktiken im Umgang mit Medientechnologien auf unterschiedlichsten Abstraktionsebenen (Mikro, Makro) sozialwissenschaftlich rekonstruiert werden können, um den langfristigen gesellschaftlichen Metaprozess der Mediatisierung des alltäglichen Musikhörens in Deutschland besser  verstehen zu können.  Im Folgenden wird es nur deswegen relativ wenig explizit um Musik selbst und weniger konkret um die damit verbundenen vielfältigen Praktiken und Erfahrungen im Alltag gehen, weil ich mich hier nur auf methodische Herausforderungen beziehen will – das ist aber nicht als für das Projekt programmatisch zu verstehen 😉

Eine gute Einführung in das  grundsätzliche Problem der Untersuchung von Mediatisierungsphänomenen unter den oben genannten Beobachtungskategorien findet sich aus meiner Sicht:

Hier und in längerer Form hier

..> Insbesondere das Kapitel „Media Matters“

Es folgen nun drei zentrale sensibilisierende Konzepte, mit denen wir uns  im Projekt den Problemen nähern möchten und von denen wir glauben, dass Sie angemessene metatheoretische und methodologische Antworten auf jene Herausfordungen darstellen:

MEDIENAFFORDANZEN

Darunter verstehe ich die Eigenschaften von materiellen Medienangeboten, die aufgrund ihrer spezifischen Form (Software und Hardware) strukturell rahmende Funktionen übernehmen: Die Form eines „Mediums“ bildet Situative Constraints – Begrenzungen oder Erweiterungen des möglichen menschlichen Handlungs- und Wahrnehmungsraums in ganz unterschiedlichen Situationen, die auch von ganz unterschiedlichen Arbeitsgruppen im DFG-Schwerpunktprogramm „Mediatisierte Welten“ untersucht werden- das mit Hilfe medialer Technologien realisierte Musikhören im Alltag ist Thema unseres Projekts. Bei Affordanzen geht es offensichtlich um ein Konzept auf der „Mikro-Ebene“. (Im aktuellen internationalen Jargon der Medien- und Kommunikationswissenschaften reden wir also zunächst hier nur von  „mediation“ und nicht „mediatization“ – Ein Konzept, welches demgegenüber im Sinne von Friedrich Krotz (2001) den langfristischen Metaprozess gesellschaftlichen Wandels, bedingt durch die soziale Aneignung von Medientechnologien versucht in den Blick zu nehmen, dazu  mehr siehe weiter unten )

Auf Besis der Ontologie und Epistemologie einer kritisch-realistischen Medienforschung (Lepa, 2010), aber auch bei Norman (1988 und später) lassen sich auf der Ebene der Mediation mindestens reale Affordanzen (Idealtypische Beschreibung, dessen was Menschen mit spezifische Dispositionen prinzipiell in der Interaktion mit dem Medium psychophysisch ermöglicht würde ) von situativ wahrgenommenen Affordanzen (situativ oder langfristig von einem spezifischen Individuum oder einer Gruppe in einem Kontext als möglich, beobachtbar und legitim angenomene „Leistungen“ bei der Interaktion mit einem Medium) unterscheiden. Zusätzlich könnte man noch von alltagspraktisch realisierten Affordanzen sprechen, um habituelle Strukturen und Muster der Mediennutzung zu beschreiben, welche dann auch das Zustandekommen von Medienrepertoires (gesellschaftsweite Muster des kombinierten Mediengebrauchs, siehe weiter unten) erklären können.

Eine gute Einführung in das zugrundeliegende metatheoretische Konzept der „Affordances“ bekommt man

hier

Wie lassen sich im Gegensatz zu „wahrgenommenen Affordanzen“, die typischerweise mit Grounded Theory ähnlichen Verfahren empirisch rekonstruiert werden, nun „alltagspraktisch realisierte Affordanzen“ empirisch rekonstruieren?

MEDIENDISPOSITIVE

Unter Mediendispositiven verstehe ich gemeinsam mit Alexander Geimer (2011) idealtypische, subjektüberschreitende Situationsbeschreibungen des Umgangs mit spezifischen Medienangeboten auf Basis empirischer Situationsrekonstruktionen aus narrativen Beschreibungen (z. B. Interviewstudien, Gruppendiskussionen, Beobachtungsstudien)  von typischen Handlungen, Erfahrungen, wahrgenommenen Affordanzen, sowie diskursiven „Geboten“ und „Verboten“ bei der persönlichen Angebotsnutzung (im Projekt: Bei der Nutzung von Technologien zum Musikhören).Eine gute (allerdings zunächst rein theoretische) Einführung in das Nachdenken über Mediendispositive in einem ähnlichen Sinne, wie wir sie verstehen, bietet:

Melita Zajc

Wir erhoffen uns, dass jene empirisch gewonnenen Beschreibungen uns Spuren und Verweise auf  mediale Dispositivstrukturen „mittlerer Reichweite“  liefern,  hier lehenen wir uns teilweise an  Bührmann und Schneiders (2008) Dispositivkonzept an, von dem wir einige Ideen übernehmen und auf das Problem mediatisierter Alltagspraxis (im Projekt: alltägliches Musikhören mit Medien) zu beziehen versuchen. Dies bedingt eineseits zunächst die Zuschreibungen der „Leistungen“ von Medienangeboten im Sinne von diskursivem Wissen zu rekonstruieren, also „wahrgenommene Affordanzen“ zu rekonstruieren. Im Sinne der Dispositivvorstellung vermuten wir aber ferner auch, dass sich in Mustern des habituellen Gebrauch von spezifischen Medien ein Hinweis auf besonders ausgeprägte „Subjektivierungsgelegenheiten“  verbirgt, dass sich in der gewählten Nutzungsweise also ein besonderes Enaktierungspotential für einen spezifischen Habitus dokumentiert. Insofern versuchen wir methodisch, alltagspraktisch realisierte Affordanzen, also alltagpraktisch „verankertes“ Wissen von rein diskursiven Zuschreibungen zu scheiden.

Mediendispositive bilden im Projekt damit gewissermaßen eine Brücke zwischen Mediations- und Mediatisierungsproblematik. Anderereits spielen sie im Projekt aber nur eine  methodisch-instrumentelle Rolle: Es kommt uns bei „Survey Musik und Medien“ gerade nicht darauf an, jene Situationen als Selbstzweck  zu beschreiben oder zu generalisieren – es geht uns nicht darum, die Apparatustheorien der 1970er Jahre wieder aufleben zu lassen. Dies würde auch gar keinen Sinn machen, da die Gesschwindigkeit der Medienentwicklung seit der Digitalisierung ohnehin ständig neue potentielle Dispositive aus Hardware, Software und möglichem praktischen Umgang damit herbringt. Wir hoffen vielmehr, dass sich „in Situ“ wohlmöglich a) die wahrgenommenen Affordanzen aus Sicht der Vertreter unterschiedlicher Milieus und b) der alltagspraktische Sinn verschiedener Formen der Interaktionen mit Medien im Sinne eines habituellen Umgangs  besser rekonstruieren lässt. Das heißt: Die Situationsrekonstruktionen sollen uns im Sinne des Anliegens des DFG-Schwerpunktprogramms metatheoretische Aufschlüsse auf Grundprinzipien der Mediation (Affordanzproblematik – die Mikroebene des Medienhandlens –> „was kann wem welche Medientechnologie ermöglichen?“)  einerseits und den Prozess der Mediatisierung (langfristischer gesellschaftlicher Wandel habituellen Medienumgangs –> „welche Formen des Medienhandelns setzen sich bei wem durch?“) andererseits liefern -. In gewisser Hinsicht nutzen wir die Situation also lediglich als Verweis auf situationsübergreifende Prinzipien.  Für die letztgenannte Frage – die nach dem Blick auf die zeitliche und soziale Extension der bislang nur intensiv betrachteten Phänome bedarf es jedoch schließlich noch eines weiteren Konzepts:

MEDIENREPERTOIRES

Dieses Konzept von Uwe Hasebrink (2008) wird im Projekt „Survey Musik und Medien“ schließlich verwendet, um den Mediatisierungsprozess auf der Makro-Ebene als Verdichtung bestimmter milieuspezifischer Formationen des „kombinierten Medienumgangs“ (Muster der kombinierten Nutzung unterschiedlicher Technologien des Musikhörens – jetzt im Sinne von „Techné„) in Gesellschaften und Kohorten empirisch repräsentativ beobachten und deren probabilistische Voraussetzungen systematisch erklären zu können. Dabei geht es um genau jene Formationen,  die wir parallel versucht haben auf Mikro-Ebene, gewissermaßen als „Mediennutzer-Milieus“ tiefer zu verstehen. Insbesondere von der Triangulation der Ergebnnisse einer Latenten Klassenanalyse (LCA) (bzw. latenten Profilanalyse / Mixture Model) der Daten einer deutschlandweiten Survey-Umfrage zum musikbezogenen Medienhandeln mit Ergebnissen einer biographischen Interviewstudie mit prototypischen VertreterInnen der ermittelten Repertoires erhoffen wir uns, ein zentrales methodisches Problem von repräsentativen Querschnittstudien zumindest teilweise relativieren zu können, nämlich Alters- von Kohorteneffekten unterscheiden zu können. Desweiteren lassen sich aber auch Einflüsse sozialer Positionsvariablen auf die Mediennutzung sowohl statistisch korrelativ belegen, als wohlmöglich auch durch die Ergebnisse der Mediendispositivanalyse mit dichten Beschreibungen der zugrundeliegenden Mechanismen anreichern und so in Bezug auf Genese und Beharrlichkeit verstehen- Auf diesem Weg der Verknüpfung von Mikro-analytischen Betrachtung der Mediation des Alltagshandelns und der Makro-Betrachtung des generationalen Wandels und der sozialen Ungleichheiten im Hinblick auf den gesamtgesellschaftlichen Mediatisierungsprozess können wir dann schließlich hoffentlich ein wenig besser verstehen und erklären, „wohin die Reise“ der Mediatisierung in Bezug auf das alltägliche Musikhören zur Zeit in Deutschland hinzugehen scheint (ohne damit einen Anspruch auf Prädiktion erheben zu wollen).

Eine Einführung zum Konzept der Medienrepertoires findet sich hier.

09.03.2012

.. möchte auch ich hier in meinem Blog den famosen Text „Wir, die Netzkinder“ des polnischen Dichters Piotr Czerski verlinken, der inzwischen als heimliches Manifest der Internet-Generation gilt. Besonders in den letzten drei Monaten mehren sich meines Empfindens die Zeichen, das Politik und Gesellschaft inzwischen nicht mehr an dem dort referenzierten „Wir“ vorbeikommen und vielleicht könnte daraus ja so etwas wie ein „europäischer Frühling der direkten Demokratie“ im Schatten der Finanz- bzw. Bankenkrise werden… Naja, man wird ja wohl noch mal träumen dürfen!

02.02.2012

Und auch die FAZ…

von Steffen Lepa

.. hat nun endlich den Paradigmenwechsel beim alltäglichen Musikhören bemerkt:

Im Song nur Mieter (2. Februar 2012)

Dann kann es ja jetzt nicht mehr lange dauern, bis es auch beim ehemaligen Nachrichtenmagazin SPIEGEL ankommt 😉

01.02.2012

Und nun ist sie endlich auch in Deutschland angekommen, die politische Debatte über die Regulierung des Netzes und die gesellschaftlichen Folgen von „Web 2.0“:

CDU-Politiker Ansgar Heveling: „Netzgemeinde, Ihr werdet den Kampf verlieren!“

Frank Rieger (CCC): „Kulturkampf? Könnt Ihr haben!“

Einzig verschlafen haben bislang  wieder mal unsere öffentlich-rechtlichen Fernsehsender diese wichtige Debatte . Aber bis Ende der Woche wird das noch, denke ich…

 

 

Update:

Das Handelsblatt selbst veröffentlicht Repliken von Dorothee Bär (CSU) und Lawrence Lessig.

Ansonsten gibt es bereits unzählige Blogeinträge dazu, googeln Sie einfach nach „Heveling“.

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