09.03.2012

.. möchte auch ich hier in meinem Blog den famosen Text „Wir, die Netzkinder“ des polnischen Dichters Piotr Czerski verlinken, der inzwischen als heimliches Manifest der Internet-Generation gilt. Besonders in den letzten drei Monaten mehren sich meines Empfindens die Zeichen, das Politik und Gesellschaft inzwischen nicht mehr an dem dort referenzierten „Wir“ vorbeikommen und vielleicht könnte daraus ja so etwas wie ein „europäischer Frühling der direkten Demokratie“ im Schatten der Finanz- bzw. Bankenkrise werden… Naja, man wird ja wohl noch mal träumen dürfen!

02.02.2012

Und auch die FAZ…

von Steffen Lepa

.. hat nun endlich den Paradigmenwechsel beim alltäglichen Musikhören bemerkt:

Im Song nur Mieter (2. Februar 2012)

Dann kann es ja jetzt nicht mehr lange dauern, bis es auch beim ehemaligen Nachrichtenmagazin SPIEGEL ankommt 😉

01.02.2012

Und nun ist sie endlich auch in Deutschland angekommen, die politische Debatte über die Regulierung des Netzes und die gesellschaftlichen Folgen von „Web 2.0“:

CDU-Politiker Ansgar Heveling: „Netzgemeinde, Ihr werdet den Kampf verlieren!“

Frank Rieger (CCC): „Kulturkampf? Könnt Ihr haben!“

Einzig verschlafen haben bislang  wieder mal unsere öffentlich-rechtlichen Fernsehsender diese wichtige Debatte . Aber bis Ende der Woche wird das noch, denke ich…

 

 

Update:

Das Handelsblatt selbst veröffentlicht Repliken von Dorothee Bär (CSU) und Lawrence Lessig.

Ansonsten gibt es bereits unzählige Blogeinträge dazu, googeln Sie einfach nach „Heveling“.

Ich bin in der letzten Zeit sehr mit einigen Tagungen und Artikeln beschäftigt gewesen, so dass ich länger nicht mehr zum bloggen kam. Daher hier nun ein paar Updates über die Aktivitäten der letzten Zeit, angereichert mit  Gedanken zum Tages- und Weltgeschehen:

Anfang Juni hatte ich zunächst die Ehre, meine erste „Invited Keynote“ zu halten, dies überdies auf Englisch: Auf der „DAAD Summer School for German Studies“ im schönen (aber kalten) Edinburgh, die sich dem Thema der „Stimmungen“ verschrieben hatte, hielt ich einen Vortrag zum Thema „Attuning with the Artwork – Theodor Lipps‘ Concept of Aesthetische Einfühlung and the Case of Mediatized Music“. Im Wesentlichen ging es mir im Vortrag darum aufzuzeigen, wie aktuell heute noch die Ideen der sogenannten „Einfühlungspsychologie“ in Tradition Theodor Lipps sind und wie sie mir insbesondere beim Verständnis der ästhetischen Erfahrungen beim (medialen) Musikhören helfen konnten. Die Tagung hatte ansonsten ein buntes und interessantes Programm mit sowohl historischen als auch zeitgenössischen Themen, die alle um Stimmungen, Atmosphären und Affekt kreisten, es waren auch ein paar andere Kollegen aus dem Exzellenzcluster dort, mit denen man sich kurzweilig die Zeit bei den „Socials“ in diversen Pubs vertreiben konnte. Außerdem lieh ich mir auch ein Fahrrad und erkundete ein wenig die umliegenden Highlands und den UK-Linksverkehr. Da es leider keinen Tagungsband gibt, hoffe ich auf die Gelegenheit, den Vortrag noch in überarbeiteter Form irgendwo in Zukunft publizieren zu können. Der bei der Vorbereitung vorgenommene Streifzug in die Frühzeit der Sozialwissenschaften und Psychologie war für mich hochinteressant, sehr hilfreich waren dabei insbesondere die digitalen Archive des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte und natürlich vom Internet Archive.

Der Sommer war dieses Jahr im Hinblick auf das Wetter leider sehr enttäuschend. Ich hatte mir viele Fahrradtouren durch Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Südschweden und Polen vorgenommen, konnte aber aufgrund von Kälte und Regenfällen leider nur einen Bruchteil davon realisieren, auch einige geplante Musik Open Air Festivals habe ich daher nicht besucht. Nichtsdestotrotz gelang mir dennoch, mich gut zu erholen und im Anschluss die Planung der Experimente für meine aktuelle Studie voran zu treiben und zwei weitere Vorträge vorzubereiten.

Dies waren einerseits eine Vorstellung und wissenschaftstheoretische Einordnung des in meiner Dissertation entwickelten Verfahrens der Postrezeptiven Lesartenanalyse (PLA) auf der Jahrestagung der Fachgruppe „Methoden“ der DGPUK, die unter dem (für mich sehr passenden) Motto „Standardisierung und Flexibilisierung“ stand. Sehr interessant fand ich den ebenfalls dort vorgestellten Mixed Methods Ansatz von Eva Baumann. Vielleicht wird sich in naher Zukunft gar ein Trend der Einsicht abzeichnen, dass bestimmte Grundprobleme der Medienrezeptionsforschung weder ausschließlich qualitativ noch quantitativ befriedigend angegangen werden können? Man wird sehen.. Als weiteren wichtigen und guten Beitrag dieser Konferenz möchte ich noch den Vortrag von Christoph Klimmt und Alexanda Sowka hervorheben, in dem pointiert auf viele bestehende  Probleme bei der Operationalisiserung von Medienkompetenz eingegangen wurde.

Mein zweiter Vortrag fand vergangene Woche im Rahmen der GfM-Jahrestagung zum Thema „Dysfunktionalitäten“ statt. Es ging mir darum aufzuzeigen, wie die realistische Wahrnehmungsökologie James J. Gibsons dabei helfen kann, Medientheorie und Psychoakustik so zu verbinden, dass sich Probleme beim Verstehen der Phänomenologie alltäglichen Musikhörens konstruktiv angehen lassen, es war gewissermaßen eine Weiterführung meines Artikels im demnächst bei Transcript erscheinenden Bands „Auditive Medienkulturen“ (herausgegeben von Axel Volmar und Jens Schröter). Es wäre zu viel verlangt, alle interessante Vorträge der vergangenen 4 Tage hier zusammenzufassen, daher möchte ich nur ein paar wichtige genannt haben: Zunächst natürlich die Keynote von Rick Altman über „alten Wein in neuen Schläuchen“, der anhand der Vermarktung von Ton-Bild-Synchronisationstechnik und Mikrofonen das (nicht immer einfach) Zusammenspiel zwischen „Ingenieursdenke“, Marketing und Alltagspraxis der Nutzer aufzeigte. Weiterhin zu nennen wäre der Vortrag von Marcus S. Kleiner über die Dialektik von Subversion und Kommerz in der Populärkultur, sowie des „Clusterkollegen“ Julian Hanichs Beitrag zu Ärger, Scham und Ekel bei der Kinoerfahrung. Das Panel der AG „Akustische Medien“ (demnächst vielleicht unter neuem, die Medienentwicklung reflektierenden Namen) brachte schließlich erwartungsgemäß die für mich spannendsten Vorträge. Zu nennen wäre hier insbesondere die Beiträge von Thomas Wilke („Scratch that! Vom störenden Geräusch zur komplexen Performance“) und Carla Müller-Schulzke („Störgeräusche an den Rändern des urbanen Raumes“).

Zwei aktuelle Phänomene im politischen Geschehen der letzten Zeit bedürfen schließlich auch noch eines Kommentars: Einerseits ist dies der Aufstieg der Piratenpartei in die bundesdeutsche mediale Aufmerksamkeitsökonomie durch ihren Achtungserfolg bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Ich kann diesen nur begrüßen, allein schon weil Wahlanalysen zeigen, dass diese Partei als einzige scheinbar etwas gegen Politikverdrossenheit in dieser Republik zu unternehmen in der Lage ist. Zudem freue ich mich natürlich auch, selbst in dem Wahlkreis zu leben, in dem die Piraten ihr mit ca. 23% ihr zweitstärkstes Ergebnis in Berlin eingefahren haben. Ob die Piraten als Partei tatsächlich einen neuen Politikstil befördern werden oder schnell der unseligen „Vergrünung“ anheim fallen, bleibt noch abzuwarten. Es steht aber fest, dass sie schon jetzt ihr wichtigstes Ziel erreicht haben: Weder Politik noch Medien kommen in Zukunft um die öffentliche Verhandlung zentraler Fragen von Transparenz, Direkter Demokratie, Netzpolitik und Bürgerrechte noch herum. Da sich bislang KEINE Partei (und am wenigsten die vielleicht „usrprünglich zuständige“ FDP) damit ernsthaft befasst hat, ist dies ein schöner Erfolg. Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten dadurch viele Interessante Entwicklungen erleben, wie sich jetzt schon durch den Bundestrojaner-Hack-Scoop abzeichnet, dem (ausgerechnet) das Sturmgeschütz des Konservativismus ein prominentes Forum bietet. Allerdings erfindet sich ja das konservative Lager zur Zeit eh neu, wie schon an Schirrmachers überraschenden Äußerungen zur Finanzkrise der letzten Zeit ersichtlich wurde.

Anonsten ist noch der Erfinder der weißen Computer mit abgebissenen Äpfeln drauf verstorben. Für mich eine Figur wie Thomas Alvar Edison, der deren Schicksal teilt, für die falschen Dinge verehrt und geheiligt zu werden. Der einzig gute Nachruf fand sich dieser Tage im ehemaligen Nachrichtenmagazin. Ich ahne schon, dass die Verklärungen in Zukunft noch zunehmen werden, etwa wird man vermutlich bei der Vorstellung jedes neuen iPhone-Modells Fragen danach lesen müssen, ob dies „unter Steve“ auch so gelaufen wäre, etc. pp.  Auch hier gilt aber natürlich der alte Spruch des Zen-Meisters: Man wird sehen…

10.09.2011

Das Schweizer Fernsehen hat kürzlich ein spannendes Interview mit Douglas Coupland („Generation X“) geführt, unter anderem geht es auch um seine kürzlich erschienene McLuhan-Biographie:

Sternstunde Philosophie vom 04.09.2011

24.07.2011

… könnte ich hier lang und breit erklären, aber viel besser macht das doch Richard Stallman, maßgeblicher Mitentwickler von GNU/Linux. Und seinen reflektierten Ausführungen zum Thema bei Telepolis ist wenig hinzuzufügen.

Denn: Das Medium ist die Botschaft, und wer meint, solch eine Technologie wäre „neutral“, läuft mit Nachtwandlermentalität durch die Welt. Siehe hierzu auch den famosen Artikel von Martin Baltes zu Marshall McLuhan’s 100. Geburtstag, ebenfalls bei Telepolis.

Wer sich nicht länger für dumm verkaufen lassen und bspw. einer automatisierten Rasterfahndung unterziehen möchte, sei darauf hingewiesen, dass es nonkommerzielle Alternativen zu Twitter und Facebook gibt. Einerseits den Microblogging-Dienst identi.ca, andererseits das Social Network Diaspora. Und wenn jetzt noch genügend Leute diese Alternativen wählen, kommen wir vielleicht um eine „gewählte Diktatur“ im Netz herum…

05.05.2011

..wird hier in pointierter Sicht von Guenther Dueck bei einem Vortrag auf der re:publica XI dargestellt:

Natürlich mit sehr vielen Vereinfachungen und Überzeichnungen – aber ich denke ein paar der angeführten Punkte sind durchaus diskussionswert. Problematisch finde ich auch (liebe Leser aus dem Bereich Erziehungswissenschaften/Medienpädagogik) übrigens weniger die Darstellung der real-existierenden Schule / Pädagogik und deren Menschenbilder, sondern eher dass er vergisst zu erwähnen, dass seine Bildungsideen nun wahrlich weder von ihm erfunden, noch im pädagogischen Diskurs unbekannt sind. Aber als Plädoyer und in der Verknüpfung mit der medientheoretischen Vision und dem Vortragswitz schon ein guter „Aufwecker“ für die ewig Gestrigen.

.. darum kann man eigentlich nicht genug Werbung dafür machen:

 

Emmanuel Goldstein ist nun angeblich tot. Zeit also, inne zu halten und sich die Frage zu stellen, ob sich nun der ganze Rummel um ihn für irgendjemanden auch nur ansatzweise ausgezahlt hat.  Beim darüber nachdenken fallen mir nicht viele Menschen ein, für die es sich wirklich nachhaltig im positiven Sinne gelohnt hätte, selbst was diejenigen angeht, die das wohl mal eine Weile dachten. Also lassen wir so einen flachen dümmlichen todbringenden Quatsch in Zukunft besser lieber sein – und freuen uns, dass „die Leute“ ™  vielleicht doch ein wenig schlauer sind.  Naja, vielleicht war auch der große Bruder zu dämlich. Man weiß es nicht. Abwarten und Tee trinken. Ich hoffe jedenfalls das Beste für die Zukunft.

Whatever, es gilt noch zwei wissenschaftliche Tagungen nach zu besprechen, darauf hat mich Alex vorgestern beim Kreuzberger MyFest, wo ich mich ob des schlechten Wetter leider erneut erkältet habe, zu Recht hingewiesen.

Nun also: In Zagreb fand Anfang April die Tagung „New challenges and methodological innovations in European media audience research„, finanziert durch die EU COST Action IS0906 statt. Im von den Temperaturen her geradezu frühsommerlichen Kroatien trafen sich bei blendendem Wetter über 300 Profi- und Nachwuchswissenschaftler aus den Medien- und Kommunikationswissenschaften um bei gutem Essen und günstigem Bier und Wein entlang von mehr als 60 englischsprachigen Vorträgen verteilt über mehr als 20 Panels (in der Regel 2-3 parallel)  über die Herausforderungen der Rezeptionsforschung im 21. Jahrhundert zu diskutieren, die kollektiv insbesondere entlang der Achsen bzw. Schlagworte  Mobilität, Crossmedialität und Medienkonvergenz gesehen wurden. Die Qualität der Beiträge war, wie so oft bei internationalen Tagungen, sehr heterogen.  Sternstunden waren für mich insbesondere die Beiträge von ex-ICA-Präsidentin Sonia Livingstone zu Problemen bei der Implementation von Medienkompetenzförderprogrammen und Klaus Bruhn Jensen über seine Theorie des Three-Step-Flows der Medienkommunikation. Methodisch ansprechend fand ich ferner den Vortrag von Cedric Courtois und Peter Mechant (Ghent) über Möglichkeiten, Web 2.0 APIs zur Unterstützung von Social Media Forschung einzusetzen und dies mit Strukturgleichungs- und Wachstumskurvenmodellierung zu verknüpfen. Ebenfalls sehr Interessant und mit ähnlichen Impetus wie der Vortrag, den Alex Geimer und ich über unseren Ansatz einer sozialwissenschaftlichen Mediendispositivanalyse hielten, war die Keynote von Uwe Hasebrink vom Hans-Bredow-Institut über Medienrepertoire-Analysen und der Vortrag von seiner Frau Ingrid Paus-Hasebrink (Uni Salzburg) über ihr Projekt zur Nutzung von Medienangeboten innerhalb von Familien. Richtig negativ ist mir eigentlich nichts auf der Tagung aufgefallen, außer vielleicht das manche Kollegen das enge Zeitbudget zu strecken versuchten, in dem sie wirklich wasserfallartig sprachen (und ich meine wirklich zu schnell!). Die Betreuung, Verköstigung und Gastfreundschaft waren jedenfalls super und ich hoffe, dass es noch den angekündigten Tagungsband geben wird. Die sich quer über die ganze Tagung ziehenden Schlüsselthemen waren für mich Medienkompetenz und Medienrepertoires, sicher nicht ganz unbeeinflusst durch persönliche Vorlieben.

Unter gänzlich anderen Vorzeichen und insbesondere anderen Witterungsbedingungen fand in Bremen die internationale Tagung „Mediatized Worlds“  als Auftakt des DFG-Schwerpunktprogramms „Mediatisierte Welten“ unter Leitung des renommierten Bremer Kommunikationswissenschaftlers Friedrich Krotz statt. Diese war etwas kleiner (130 WissenschaftlerInnen) und,  (bei dem Thema kaum verwunderlich) viel stärker soziologisch geprägt als Zagreb und durch deutsche, englische und skandinavische ForscherInnen dominiert. Ich selbst stellte dort meinen Ansatz zur Mixed-Method-Medienrepertoire-Analyse in Bezug auf die Nutzung technischer Musikabspielmedien vor, der im Panel zu „Mediatized Art and Music“ verortet worden war. Highlights der Tagung waren für mich die Vorträge von Jan H. Passoth (Bielefeld) zum „Quantifizierten Zuhörer“, sowie die Keynote von Stig Hjarvard, in der er versuchte, theoretische und methodologische Brücken zwischen dem auf der Tagung theoretisch diskutierten Makroprozess (Mediatisierung) und empirisch untersuchten Mikroprozessen (Mediation) zu schlagen, und letztere vor allem mit James J. Gibson Affordanztheorie zu verstehen suchte (auf die ich mich in einem aktuellen Paper auch beziehe). Außerdem beachtlich war der Vortrag von Wolfgang Reißmann zum Gebrauch von Fotos in Social Networks durch Jugendliche. Leider war ich schon am ersten Tag (auch während meines Vortrags) sehr stark erkältet (wohl noch eine Folge des Klimawechsels, zwischen Zagreb und Bremen lagen nur wenige Tage), so dass ich mich entschloss, das frühmorgendliche Panel am zweiten Tag auszusparen, so dass mir der Vortrag von Ulrike Wagner (jff) über das Informationsverhalten Jugendlicher entging. Sehr spannend waren jedoch die Vorträge von Corinna Peil zum Domestication Approach und Michael S. Daubs zum inhärenten ideologischen  Paradoxon der Piratenpartei. Alles in allem waren die Vorträge im Vergleich zu Zagreb hier in Bremen  größtenteils inhaltlich deutlich anspruchsvoller – allerding scheint mir ein grundlegendes Problem der empirisch ausgerichteten Projekte darin zu liegen, den Meta-Prozess „Mediatisierung“, wie Krotz ihn fasst, mit Mikrophänomenen der Mediation, wie die dominierend eingesetzten qualitativ-interpretativen Forschungsmethoden sie herausarbeiten, schlüssig zu verknüpfen. Dies scheint mir ein Wiederaufflackern alter Probleme von Handeln und Strukturen zu sein, die ja in der Soziologie nix Neues sind, aber ich hätte mir schon irgendwie eine Bemerkung oder einen Kommentar  dazu gewünscht, ob denn sowas wie ein „Badewannenmodell der Mediatisierung“ theoretisch angedacht ist. Mein Vortrag schlug letztlich auch in diese methodologische Bresche (wenn auch auf andere Weise)  und wurde, so weit ich das beurteilen kann, recht positiv aufgenommen.

Soweit also zu den letzten Highlights aus der Welt der Tagungen – nun begann vor kurzem in Berlin das Sommersemester und ich bin recht stark durch mein aktuelles Seminar zur empirischen Rezeptionsforschung eingespannt. Nichtsdestotrotz macht es auch durchaus viel Spaß mal wieder zu lehren und interessante inhaltliche Anregungen und neugierige Fragen von Studierenden zu bekommen.

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