Im Rahmen der Sendung „Fade in/Fade out – Remixing Culture“ wurde ich kürzlich vom Berliner Radiosender „Kulturwelle“ als Teil eines Feature-Beitrags zur Remix-Kultur interviewt. Der Bezug war mein gemeinsam mit Malte Pelleter in 2007 publizierter Artikel zu ästhetischen Strategien des Samplings im Hip Hop. Ich wünsche viel Spaß beim Nachhören des Beitrags unter diesem Link!

PS: Anfang des Jahres gab es ja bereits ein Interview mit dem Deutschlandfunk zu meinem Forschungsprojekt „Survey Musik und Medien„. Aus Dokumentationsgründen verlinke ich es hier auch noch mal zum Nachhören.

27.12.2013

Zum Jahreswechsel..

von Steffen Lepa

..verweise ich auf ein nicht mehr ganz neues, aber meines Erachtens immer noch hochaktuelles Gespräch zwischen Richard David Precht und Thomas Metzinger im Schweizer Fernsehen:

YouTube Preview Image

Ich würde mir wünschen, dass wenigstens einige der in diesem Gespräch geäußerten Ideen in unser aller Zukunft im nächsten Jahr einfließen!

28.02.2013

Wäre dies nicht ernst gemeint, könnte man es lustig finden:

Der neue DJ-Tarif der GEMA.

04.02.2013

… das waren die drei Schlagworte einer hochinteressanten medienwissenschaftlichen Tagung zum Thema „Verflechtungen“ , die in meiner Heimatstadt Braunschweig vom 31.1. bis 2.2. 2013 stattfand.

Ich möchte hier vier persönliche Highlights hervorheben, die ich teilweise mit dem N9 mitgeschnitten habe. Das war spontan, also bitte nicht zu viel Qualität erwarten, zum Verstehen sollte es aber reichen und ein Band zur Tagung ist ja ohnehin wohl bereits in Planung. Ich stell die Audiofiles aus Platzgründen hier auch nur kurzzeitig rein, als Service für einige Anwesende/Abwesende, die daran Interesse hatten, also bitte abspeichern, wer es länger behalten will.

Werner Schneider (Augsburg) stellte noch einmal den von Ihn in Zusammenarbeit mit Andrea Bührmann entwickelten Ansatz einer sozialwissenschaftlichen Dispositivanalyse vor („Dispositive… – überall (und nirgendwo)? Anmerkungen zur Theorie und methodischen Praxis der Dispositivforschung“). Ich finde diese methodologische Initiative bis heute sehr interessant und genügend offen, um an eigene Arbeiten anschlussfähig zu sein, wobei ich (mit Alex Geimer) denke, dass es Sinn macht, sich auch ein Stück mal von der Foucault-Exegese wegzubewegen und ganz forschungspragmatisch zu überlegen, wie man mit dem Konzept weiterkommt, aber das sieht Herr Schneider, glaube ich, auch so. Hier der Mitschnitt, leider nicht optimal von der Qualität

Rainer Leschke(Siegen) hielt einen genialen, teilweise amüsant polemischen Vortrag („Die erstaunliche Einsamkeit des Mediendispositivs in der Vielheit der Medien“), der nicht nur die Geschichte der Medienwissenschaften in Deutschland nachzeichnete, sondern eben auch die Karriere des Dispositivbegriffs innerhalb dieser aufzeigte. Ich kann mich seinem Plädoyer, das Dispositiv im Sinne eine Beschreibungssprache zu verwenden, um „Hermeneutik zu rationalisieren“, anstatt es zur Mystifikation im Sinne einer Metapher zu verwenden, in der Sache nur aus vollem Herzen anschließen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das von einem Großteil des Publikums auch so gesehen wurde. Hier der Mitschnitt, der mediokre Qualität hat.

Manuel Zahn (Hamburg) hielt den für mich aufregendsten Vortrag der Tagung („Das Kino als Dispositiv filmischer Bildung“), da er im Grunde in Bezug auf das Kinodispositiv mit nicht viel weniger beschäftigt zu sein scheint, als ich es auch zur Zeit in Bezug auf auditive Medien bin: Die Frage, wie man mediatisierte Kommunikation nochmal jenseits des Verstehens und der Aneignung semantischer Bedeutungen als körperlich performative Praxis der „Hingabe“, die Subjektivierungen hervorbringt neu beschreiben könnte. Dafür führt er die sehr interessante Unterscheidung von „Kraft“ vs. „Macht“ ein. Ich bin sehr gespannt, wie er diese Ideen in Zukunft weiterentwickeln wird. Hier der qualitativ am besten geratene Mitschnitt, dafür fehlt leider die erste Minute..

Malte Pelleter (Lüneburg) stellte schließlich in seinem Beitrag („Grammophon-Erziehung und Beat-Bildung. Szenen medien/musikalischer Bildungs-Phantasmen – 1900/2000“) vor, welche frappierenden Parallelen (aber auch Unterschiede!) zwischen medienpädagogischen Ideen zum Grammophon zum Beginn des 20. Jahrhunderts und der Breakbeat-Science von Kodwo Eshun bestehen. Neben dem Inhalt ist hier auch der Vortragsstil unter Verwendung zahlreicher Audio-Samples zu loben. Hier war leider mein Handy-Akku aufgebraucht (ein hoffentlich bald zu lösendes Problem der Smartphones).

Zum Schluss ein dickes Lob an die ausrichtenden Veranstalter Julius Othmer und Andreas Weich vom Studiengang Medienwissenschaften in Braunschweig, die das Ganze nicht nur logistisch super organisiert haben, eine interessante Gästezusammenstellung generiert haben, sondern auch verstanden haben, wie man die Öffentlichkeit und Sichtbarkeit für solche und ähnliche Veranstaltungen herstellen kann, die sie verdienen. Das lässt auch vieles für die frisch gegründete AG Medienkultur und Bildung der Gesellschaft für Medienwissenschaft erwarten.

28.01.2013

Drei zentrale Aspekte..

von Steffen Lepa

.. meines aktuellen Forschungsprojekts „Survey Musik und Medien“ waren der Inhalt einer Präsentation, die ich am vergangenen Donnerstag beim ZeMKI-Forschungskolloquium der der Universität Bremen auf Einladung gehalten habe. Aufgrund von Nachfragen hier nochmals das audiovisuelle Begleitmaterial zum Vortrag:

 

10.09.2011

Das Schweizer Fernsehen hat kürzlich ein spannendes Interview mit Douglas Coupland („Generation X“) geführt, unter anderem geht es auch um seine kürzlich erschienene McLuhan-Biographie:

Sternstunde Philosophie vom 04.09.2011

Wer sich nicht länger für dumm verkaufen lassen und bspw. einer automatisierten Rasterfahndung unterziehen möchte, sei darauf hingewiesen, dass es nonkommerzielle Alternativen zu Twitter und Facebook gibt. Einerseits den Microblogging-Dienst identi.ca, andererseits das Social Network Diaspora. Und wenn jetzt noch genügend Leute diese Alternativen wählen, kommen wir vielleicht um eine „gewählte Diktatur“ im Netz herum…

05.05.2011

..wird hier in pointierter Sicht von Guenther Dueck bei einem Vortrag auf der re:publica XI dargestellt:

Natürlich mit sehr vielen Vereinfachungen und Überzeichnungen – aber ich denke ein paar der angeführten Punkte sind durchaus diskussionswert. Problematisch finde ich auch (liebe Leser aus dem Bereich Erziehungswissenschaften/Medienpädagogik) übrigens weniger die Darstellung der real-existierenden Schule / Pädagogik und deren Menschenbilder, sondern eher dass er vergisst zu erwähnen, dass seine Bildungsideen nun wahrlich weder von ihm erfunden, noch im pädagogischen Diskurs unbekannt sind. Aber als Plädoyer und in der Verknüpfung mit der medientheoretischen Vision und dem Vortragswitz schon ein guter „Aufwecker“ für die ewig Gestrigen.

.. darum kann man eigentlich nicht genug Werbung dafür machen:

 

27.04.2011

Dancecult-Journal

von Steffen Lepa

Und mal wieder was noch nicht gekannt und bei Recherchen entdeckt: Seit drei Jahren gibt’s mit dancecult nun  ein Peer-Reviewed Journal zum Themenbereich „Electronic Dance Music Culture Studies“. Inhaltlich scheint es mir teilweise hochinteressant zu sein, die Autoren stammen schwerpunktmäßig aus Australien und Kanada. Aktueller CfP ist zum Thema „The Exodus of Psytrance?“. Ich werde mal reinlesen und dann ggf. hier von den Ergebnissen berichten.

Nächste Seite »