27.12.2013

Zum Jahreswechsel..

von Steffen Lepa

..verweise ich auf ein nicht mehr ganz neues, aber meines Erachtens immer noch hochaktuelles Gespräch zwischen Richard David Precht und Thomas Metzinger im Schweizer Fernsehen:

YouTube Preview Image

Ich würde mir wünschen, dass wenigstens einige der in diesem Gespräch geäußerten Ideen in unser aller Zukunft im nächsten Jahr einfließen!

28.01.2013

Drei zentrale Aspekte..

von Steffen Lepa

.. meines aktuellen Forschungsprojekts „Survey Musik und Medien“ waren der Inhalt einer Präsentation, die ich am vergangenen Donnerstag beim ZeMKI-Forschungskolloquium der der Universität Bremen auf Einladung gehalten habe. Aufgrund von Nachfragen hier nochmals das audiovisuelle Begleitmaterial zum Vortrag:

 

10.09.2011

Das Schweizer Fernsehen hat kürzlich ein spannendes Interview mit Douglas Coupland („Generation X“) geführt, unter anderem geht es auch um seine kürzlich erschienene McLuhan-Biographie:

Sternstunde Philosophie vom 04.09.2011

05.05.2011

..wird hier in pointierter Sicht von Guenther Dueck bei einem Vortrag auf der re:publica XI dargestellt:

Natürlich mit sehr vielen Vereinfachungen und Überzeichnungen – aber ich denke ein paar der angeführten Punkte sind durchaus diskussionswert. Problematisch finde ich auch (liebe Leser aus dem Bereich Erziehungswissenschaften/Medienpädagogik) übrigens weniger die Darstellung der real-existierenden Schule / Pädagogik und deren Menschenbilder, sondern eher dass er vergisst zu erwähnen, dass seine Bildungsideen nun wahrlich weder von ihm erfunden, noch im pädagogischen Diskurs unbekannt sind. Aber als Plädoyer und in der Verknüpfung mit der medientheoretischen Vision und dem Vortragswitz schon ein guter „Aufwecker“ für die ewig Gestrigen.

27.01.2011

.. plastische Antworten auf diese Frage gibt ein recht gelungenes Youtube-Video der Division on Media Change & Innovation (Prof. Michael Latzer) des IPMZ Zürich:

05.07.2010

Release

von Steffen Lepa

Seit Anfang Juli ist nun meine bei VS publizierte Dissertation endlich im Handel verfügbar. Über jegliche Form der Kritik, insbesondere an meiner Konzeption „kritisch-realistischer Medienforschung“ freue ich mich natürlich sehr und werde Sie gerne hier veröffentlichen und diskutieren. Überhaupt hätte ich Interesse an kritischen Rezensionen, falls also irgendein Fachkollege ernsthaftes Rezensions-Interesse bekunden sollte, verschicke ich zu diesem Zweck gerne ein kostenloses Exemplar. Bitte einfach kurz per Mail melden!

14.02.2010

Das Auditive ist ein weites Feld und auch der Begriff der Kultur ist in seiner weiteren Fassung nahezu unbegrenzt anwendbar auf alles was Menschen überhaupt so tun. Dementsprechend breit waren auch die Themen der Vorträge auf der an der Universität Siegen abgehaltenen Konferenz „Auditive Medienkulturen – Methoden einer interdisziplinären Klangwissenschaft“ gelagert, die ich Ende letzter Woche besuchte.

Inhaltliche Quintessenz war für mich nach drei Tagen, dass noch nicht einmal die Grundzüge einer solchen neuen Wissenschaftsdisziplin namens „Klangwissenschaft“ festzustehen scheinen, dies wurde vor allem deutlich in den nicht so recht gelingen wollenden Versuchen der Abgrenzung von bereits etablierten Wissenschaftszweigen  wie bspw.  Musikwissenschaft, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft oder Musiksoziologie. Eigentlich stellten viele nur die Sichtweise ihrer jeweiligen Herkunftsdisziplin dar. Auch Sabine Sanio als Vertreterin der an der Berliner UdK beheimateten Sound Studies gelang es lediglich zu vermitteln, welche Ratlosigkeit bei Ihr bezüglich des eigenen „Faches“ besteht (Klingt bösartig, aber so hat sie es selbst dargestellt) und sieht sich selbst offenbar dann doch eher als Kulturwissenschaftlerin.

Für mich war ferner frappierend, das ein Großteil der Vorträge sich weder mit grundlagentheoretischen Fragen, noch Methodologie befasste und insbesondere die Rezeptionsperspektive bzw. der soziale Gebrauch von Klängen aus meiner Sicht über die Tagung hinweg viel zu kurz kam. So ging es in vielen Vorträgen dann doch nur um Werkästhetik, was mich angesichts des Kulturbegriffs im Titel der Tagung doch verwunderte. Weitere Verwunderung löste bei mir als Sozialwissenschaftler die Verwendung des Methodenbegriffs in vielen Vorträgen aus, aber das ist halt wohl die geisteswissenschaftliche Perspektive, die mir doch etwas ferner ist.

Nichtsdestotrotz waren viele Vorträge durchaus sehr anregend und die Begründung einer neuen Wissenschaftsdisziplin (so spannend die Idee ist) hatte wohl auch niemand der Beteiligten ernsthaft erwartet. Weiterhin wäre die ausgezeichnete Organisation und sehr familiäre kollegiale Stimmung zu benennen, so dass die Tagung aus meiner Sicht ein voller Erfolg war. Ich glaube dennoch das mit etwa mehr Vorbereitungszeit (die Kostenübernahme kam leider wohl erst sehr zeitnah) noch mehr hätte rausgeholt werden können, etwa, in dem man engere Fragestellungen für die einzelnen Sessions vorgegeben hätte. Aber das kann ja noch kommen, immerhin war es meines Wissens eine Premiere in Deutschland überhaupt zum Thema Audio/Klang eine eigene medienwissenschaftliche Tagung abzuhalten. Daher: großes Lob und vielen Dank an die Veranstalter!

Netterweise wurden die Vorträge und anschließenden Diskussion auf Video mitgeschnitten, so dass interessierte Leser sich nun selber einen Eindruck verschaffen können. Hier mein persönliches Best-Of der Tagung mit einem Kurzkommentar zu jedem der Vorträge versehen (Die Streams laufen über externen Quicktime oder RealPlayer):


Jens Schröter / Axel Volmar (Siegen): Vom Klang und dem Hören zu sozio-technischen Netzwerken auditiver Medienkultur als Gegenstand klangwissenschaftlicher Forschung (Einführung)

Einführung in das Thema der Tagung und ihrer Fragestellung.


Rolf Großmann (Lüneburg): Die Materialität des Klangs und die Medienpraxis der Musikkultur – ein verspäteter Gegenstand der Musikwissenschaft

Wie üblich für Rolf Großmann ein sehr überzeugender und unterhaltsamer Vortrag, der allerdings für mich persönlich keine grundlegend neuen Einsichten brachte, aber dennoch der erste Lichtblick der Tagung war. Wichtig auch der Hinweis, sich besser der Fundierung einer AUDIO-Wissenschaft zu widmen, da der Klangbegriff doch eher zwiespältig besetzt ist.


Frank Schätzlein (Hamburg): Zwischen “Rundfunkwissenschaft” und “Sound Studies” – Klang als Gegenstand medienwissenschaftlicher Hörfunkforschung

Schätzlein gab eine Übersicht über die verschiedenen Forschungsgebiete und angrenzende Wissenschaftszweige, die sich mit Klang und akustischen Phänomenen beschäftigen. Für mich etwas unverständlich war das Ausklammern der Kommunikationswissenschaft und Publizistik im Forschungsüberblick bei gleichzeitigem Einbezug solcher doch durchaus entfernterer Bereiche wie Psychoakustik. Immer noch die alten Grabenkämpfe?


Jochen Venus (Siegen): Resonanzen und Reflexionen. Zur Problematik einer Semiotik des Akustischen

Das theoretische Highlight der Tagung. Ich persönlich glaube, dass mit Hilfe der Peirceschen Semiotik tatsächlich der theoretische Grundstein einer Audiowissenschaft gelegt werden könnte und werde selber versuchen in dieser Richtung weiter zu arbeiten.


Marcus S. Kleiner (Siegen): Die Taubheit des Diskurses. Zur Gehörlosigkeit der Soziologie im Feld der Musikanalyse

Wie so oft bei Marcus natürlich eine großartige Performance, aber auch inhaltlich wurden wichtige Sollbruchstellen bisheriger soziologisch inspirierter  Forschungsanstrengungen im Bereich des Auditiven benannt, zum Teil zuweilen vielleicht ein Stückweit zu pointiert, aber das kann im Grunde nicht schaden. Ich glaube persönlich (darum auch meine Rückfrage) dass die „Cultural Studies“ in ihrer real existierenden Form in Deutschland aufgrund ihres Saussureschen semiologischen Erbes und der Überbetonung des individuellen Handelns gegenüber determinierenden Strukturen allerdings dem Ansinnen der Begründung einer soziologischen Audioforschung wenig weiterhelfen werden, mal schaun, ob Marcus dazu eine Lösung finden wird.


Jan-Philip Müller (Weimar): Die Rille schließen, das Klangobjekt identifizieren: Die Politik des Geräuschs in Pierre Schaeffers Entwurf einer Musique Concrète und Walter Murchs Sound Design für THX 1138

Inhaltlich gar nicht mal sooo aufregend, dennoch aus meiner Sicht ein wichtiger Hinweis auf die Bedeutsamkeit von Michel Chions Audiovisions-Theorie für eine zu begründende Klangwissenschaft, der nun mal implizit Peircesche Semiotik innewohnt. Außerdem toll, mal THX in besserer Qualität und im Directors Cut gesehen und gehört zu haben, selber habe ich nur eine alte monophone VHS-Aufnahme aus den 90ern.


Thomas Wilke (Halle): Dispositiv ,Diskothek‘. Historisch-ethnographische Untersuchungen zur kollektiven Musikrezeption im popkulturellen Klangraum

Hier kam endlich einmal auch ganz plastisch die soziokulturelle Rezeptionsperspektive zum Tragen, allerdings fehlte mir ein wenig der große theoretische Wurf.  Aber als Work in Progress dennoch sehr spannend.


Golo Föllmer (Halle): Klingt nach Radio. Klangästhetische Untersuchungen des Radios im programmlichen, historischen und interkulturellen Vergleich

Dieser Vortrag war sicherlich am nächsten an meinem aktuellen Forschungsthema dran: Die Schnittstelle aus Psychoakustik, Ästhetik, Sozialisationsforschung und Musikpsychologie war hier Thema. Mir blieb zunächst etwas die konkrete Fragestellung unklar, es schien mir vieles was er darstellte auf Möglichkeiten der Transkription und Abbildung von Radiobetrieb hinauszulaufen (wie auch einer der Fragenden im Publikum meinte: Reverse Engineering). Der Wert jeder sozialwissenschaftlichen Analysetechnik kann aber meiner Meinung nach nur im Hinblick auf die je zu untersuchende Fragestellung bewertet werden, nicht absolut – und hierauf bezogen blieb der Vortrag für mich zumindest beim ersten Schauen schwammig.  Nach dem nochmaligen Schauen ist mir nun klarer worum es eigentlich geht: Anmutung, Sound, Klang einer Welle – es sind alles sprachliche Metaphern für etwas was wohl eher akustische  (Marken-)Identität eines Senders meint – und Golo Föllmer versucht gewissermaßen den Konstituenten dieser Identität im Klanglichen auf die Schliche zu kommen.  Ich glaube,  auch bei diesem Forschungsthema wäre es wichtig, stärker auf die Rezipientenseite zu schauen und nicht so sehr im Produkt und dessen Machart rum zu stochern, aber genau das will er auch wohl ohnehin methodisch  zukünftig tun, wenn ich ihn richtig verstanden habe.

26.11.2009

Der Danke-Film

von Steffen Lepa

Auf eine wirklich gewitzte tolle Idee aus einer schwedischen Medienkampagne zum Bezahlen der Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bin ich heute früh gestoßen: Einerseits wird damit zur Reflektion über die Wirklichkeit der Medien angeregt, andererseits wird man bestens unterhalten und schließlich wird noch die intendierte Botschaft eindringlich kommuniziert. Ich wünsche viel Spaß und man sollte ein möglichst hochauflösendes Porträtfoto einspeisen und sich dann überraschen lassen:

Link

10.10.2009

Es ist immer wieder erstaunlich und zugleich traurig, wie die deutsche methodologische Diskussion der internationalen Debatte in den Sozialwissenschaften hinterher hängt und extrem verkniffen und festgefahren ist. Ein prägnantes Beispiel ist ein Vergleich meiner im vorletzten Posting geschilderten Eindrücke der Triangulations-Tagung in Gießen mit den Argumenten, die im aktuellen Methodenlehrbuch von Alan Bryman vertreten werden, welches gestern in meinem Briefkasten lag. Neben der Tatsache, dass im Buch von Bryman nicht ohne Grund der Kritische Realismus als mögliche ontologisch-epistemologische Fundierung „triangulativer“ Forschung präsentiert wird (wovon in Gießen natürlich in keinem Beitrag überhaupt die Rede war), wird dort auch nochmals ausführlich dargestellt, dass ontologisch-epistemologische Positionen keineswegs so eng mit bestimmten Verfahrenstypen verknüpft sind, wie uns das manche Damen und Herren Professoren in Deutschland (und nahezu alle deutschen Methodenlehrbücher) immer noch verkaufen wollen.

Neben dem inspirierenden Zugang zu „Mixed-Methods“ ist das Buch nebenbei auch noch didaktisch hervorragend aufgemacht und ich würde es jedem für die Methodenlehre im Bachelor recht uneingeschränkt empfehlen. Leider werden wohl viele Studis durch die englische Sprache abgeschreckt sein. Vielleicht ist ja langfristig eine Übersetzung in Sicht..

Befragt nach seinen Wünschen und Hoffnungen in Bezug auf die universitäre Methodenlehre und Methodenanwendung in den kommenden Jahrzehnten rät Bryman sinngemäß im auch unten eingebetteten Interview:

– sich nicht zu früh auf einen bestimmten Zugang und Verfahren festzulegen, sondern sich breit über verschiedene Zugänge und Verfahren zu informieren

– viel echte Forschungsartikel lesen, anstatt nur theoretisch aus Methodenbüchern zu lernen

– sich auf keinen Fall in ein qualitatives oder quantitatives Ghetto zurückzuziehen

– den kreativen Umgang mit unterschiedlichen methodischen Verfahren und ihrer Kombination aus dem Bereich qualitativer Verfahren auch auf den quantitativen Bereich übertragen

– das Qualitative vor einer Überformalisierung bewahren, ohne die Diskussion um Validitäts- und Qualitätsansprüche zu vernachlässigen

Diese Tipps kann ich den meisten Referenten der genannten Tagung nur wärmstens ans Herz legen. Für mich sind diese Punkte seit langem eine Selbstverständlichkeit, die ich versuche, auch in meinen Methodenlehrveranstaltungen zu vermitteln.

01.10.2009

Von Braga nach Gießen..

von Steffen Lepa

.. ging es Anfang dieser Woche. Dort fand an der Justus-Liebig-Universität die Jahrestagung 2009 der Kommission „Qualitative Bildungs- und Biographieforschung“ der Sektion „Allgemeine Erziehungswissenschaft“ der DGfE statt.

Highlights dieser Tagung zum Thema „Qualitative Bildungsforschung und Methodentriangulation“ (die wohl leider nicht in Buchform publiziert werden wird) waren für mich:

Während Flick den manchmal beobachtbaren, aus seiner Sicht fahrlässigen Pragmatismus der Mixed-Methods-Vertreter kritisierte und für eine Revision von Denzins Überlegungen eintrat, wies Anna Brake darauf hin, dass es auch neuere Ansätze in der internationalen Debatte gäbe, Mixed-Methods auf ontologisch-epistemologische Füße zu stellen (die sie allerdings nur kursorisch anriss), beklagte jedoch auf der anderen Seite die immer noch verbliebenen methodologisch-theoretischen Probleme, wie Subordination des einen unter den anderen Zugang und der „Quarrel“ mit der Validitätsfrage. Insofern konzentrierten sich die beiden in Ihren Keynote-Vorträgen auf den spannendsten Aspekt des Triangulationsbegriffs, nämlich die Entwicklung zu einer integrativen Sozialforschung.

Von den Keynotes abgesehen war aber der Vortrag von Treumann meines Erachtens der einzige auf der Konferenz, welcher wirklich ernsthaft quantitatives mit qualitativem Denken zu vermählen suchte, wenngleich mir natürlich nicht möglich war, alle Panels gleichzeitig zu besuchen. Jedoch ist auch diesem Ansatz eine metatheoretische Sorglosigkeit und ein gewisser Subordinationscharakter vorzuwerfen (von manchen Problemen auf der quantitativen Seite der Methodologie  einmal abgesehen).

Insgesamt entstand damit bei mir Eindruck, dass viele  der restlichen Vorträge eher umständlich bemüht versuchten, ihre sowieso entstandenen vornehmlich interpretativ-qualitativen Arbeiten (bedingt durch den Sektionshintergrund)  irgendwie unter dem Triangulationsbegriff zu verorten, was teils keineswegs überzeugen konnte.

Und: auch wenn Uwe-Flicks Plädoyer eher in die Gegenrichtung zielte, scheint mir nach einiger Reflektion und Diskussion mit Kollegen der Begriff der „Mixed-Methods“ inzwischen doch tragfähiger, weil damit aus meiner Sucht unsinnge (da eigentlich für zumindest mein Arbeiten selbstverständliche) begriffliche Ideen wie „Forscher- “ oder „Theorien-Triangulation“ endgültig der Vergangenheit angehören, da sie keine relevanten Distinktionen produzieren. Ich plädiere daher vehement  für eine methodologisch-ontologisch reflektierte Revision des Mixed-Method Begriffs. In meiner Dissertation habe ich dazu umfangreiche metatheoretische Überlegungen angestellt, die sich an der Wissenschaftsphilosophie des Kritischen Realismus anlehnen. Hätte ich eher von dem Call zur Tagung erfahren, hätte ich diese gerne dort dargestellt.

Zu Alex Geimers Vortrag ist (neben der Tatsache, dass er fast als einziger Powerpoint sinnvoll einzusetzen vermochte, nicht mit Beispielen geizte und  mit Interesse und positivem Feedback aufgenommen wurde)  zu sagen, dass mich das Konzept ja bekanntlich überzeugt, wenn auch ich einige Probleme mit den Begrifflichkeiten (nicht: dem Vorgehen und theoretischen Grundüberlegungen) seines 4-Felder-Schemas zu Praktiken der Filmaneignung sehe, die ebenfalls mit meinen kritisch-realistischen Grundannahmen zusammenhängen. Da auch ein anderer Teilnehmer im Panel hier offensichtlich der  teilweise „misleading“  Terminologie anheim fiel, hoffe ich, dass Alex nochmal drüber reflektiert oder dies vielleicht in einem Paper nochmal klarstellt.

Insgesamt waren die drei Tage für mich ein interessanter Einblick in aktuelle Arbeitsweisen qualitativ-interpretativer Bildungsforschung, wohingegen die Konferenz in Bezug auf das eigentliche Konferenzthema eher enttäuschte.

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