05.05.2011

..wird hier in pointierter Sicht von Guenther Dueck bei einem Vortrag auf der re:publica XI dargestellt:

Natürlich mit sehr vielen Vereinfachungen und Überzeichnungen – aber ich denke ein paar der angeführten Punkte sind durchaus diskussionswert. Problematisch finde ich auch (liebe Leser aus dem Bereich Erziehungswissenschaften/Medienpädagogik) übrigens weniger die Darstellung der real-existierenden Schule / Pädagogik und deren Menschenbilder, sondern eher dass er vergisst zu erwähnen, dass seine Bildungsideen nun wahrlich weder von ihm erfunden, noch im pädagogischen Diskurs unbekannt sind. Aber als Plädoyer und in der Verknüpfung mit der medientheoretischen Vision und dem Vortragswitz schon ein guter „Aufwecker“ für die ewig Gestrigen.

Kommentare

  1. gonzio am 06.22.2011

    Ich war ja da, und wir hatten auch schon drüber gesprochen. Mir war damals glaube ich besonders die mangelnde Trennung von Information, Wissen und Anleitung aufgefallen. Außerdem der unreflektierte Zeitaspekt der Selbstbildung, der auch zukünftig Arbeitsteilung und „Experten“, auf die man sich dabei verlässt, erfordert. Besonders der Arzt wird dazu gehören. Selbstdiagnosen sind wohl das problematischste Beispiel, das man wählen kann, Herr Dueck. Ich glaube ich habe AIDS…

    Als Politikwissenschaftler muss ich hier auch darauf hinweisen, dass Herr Dueck für IBM arbeitet und an deutschen Großprojekten im Bereich IT-Infratruktur interessiert sein muss. Forderungen sind auch in diesem Kontext zu bewerten.

    Fazit also: Er hat es verstanden, seine Interessen unterhaltsam zu vertreten und mit Scherzen zu überzeugen.

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