Emmanuel Goldstein ist nun angeblich tot. Zeit also, inne zu halten und sich die Frage zu stellen, ob sich nun der ganze Rummel um ihn für irgendjemanden auch nur ansatzweise ausgezahlt hat.  Beim darüber nachdenken fallen mir nicht viele Menschen ein, für die es sich wirklich nachhaltig im positiven Sinne gelohnt hätte, selbst was diejenigen angeht, die das wohl mal eine Weile dachten. Also lassen wir so einen flachen dümmlichen todbringenden Quatsch in Zukunft besser lieber sein – und freuen uns, dass „die Leute“ ™  vielleicht doch ein wenig schlauer sind.  Naja, vielleicht war auch der große Bruder zu dämlich. Man weiß es nicht. Abwarten und Tee trinken. Ich hoffe jedenfalls das Beste für die Zukunft.

Whatever, es gilt noch zwei wissenschaftliche Tagungen nach zu besprechen, darauf hat mich Alex vorgestern beim Kreuzberger MyFest, wo ich mich ob des schlechten Wetter leider erneut erkältet habe, zu Recht hingewiesen.

Nun also: In Zagreb fand Anfang April die Tagung „New challenges and methodological innovations in European media audience research„, finanziert durch die EU COST Action IS0906 statt. Im von den Temperaturen her geradezu frühsommerlichen Kroatien trafen sich bei blendendem Wetter über 300 Profi- und Nachwuchswissenschaftler aus den Medien- und Kommunikationswissenschaften um bei gutem Essen und günstigem Bier und Wein entlang von mehr als 60 englischsprachigen Vorträgen verteilt über mehr als 20 Panels (in der Regel 2-3 parallel)  über die Herausforderungen der Rezeptionsforschung im 21. Jahrhundert zu diskutieren, die kollektiv insbesondere entlang der Achsen bzw. Schlagworte  Mobilität, Crossmedialität und Medienkonvergenz gesehen wurden. Die Qualität der Beiträge war, wie so oft bei internationalen Tagungen, sehr heterogen.  Sternstunden waren für mich insbesondere die Beiträge von ex-ICA-Präsidentin Sonia Livingstone zu Problemen bei der Implementation von Medienkompetenzförderprogrammen und Klaus Bruhn Jensen über seine Theorie des Three-Step-Flows der Medienkommunikation. Methodisch ansprechend fand ich ferner den Vortrag von Cedric Courtois und Peter Mechant (Ghent) über Möglichkeiten, Web 2.0 APIs zur Unterstützung von Social Media Forschung einzusetzen und dies mit Strukturgleichungs- und Wachstumskurvenmodellierung zu verknüpfen. Ebenfalls sehr Interessant und mit ähnlichen Impetus wie der Vortrag, den Alex Geimer und ich über unseren Ansatz einer sozialwissenschaftlichen Mediendispositivanalyse hielten, war die Keynote von Uwe Hasebrink vom Hans-Bredow-Institut über Medienrepertoire-Analysen und der Vortrag von seiner Frau Ingrid Paus-Hasebrink (Uni Salzburg) über ihr Projekt zur Nutzung von Medienangeboten innerhalb von Familien. Richtig negativ ist mir eigentlich nichts auf der Tagung aufgefallen, außer vielleicht das manche Kollegen das enge Zeitbudget zu strecken versuchten, in dem sie wirklich wasserfallartig sprachen (und ich meine wirklich zu schnell!). Die Betreuung, Verköstigung und Gastfreundschaft waren jedenfalls super und ich hoffe, dass es noch den angekündigten Tagungsband geben wird. Die sich quer über die ganze Tagung ziehenden Schlüsselthemen waren für mich Medienkompetenz und Medienrepertoires, sicher nicht ganz unbeeinflusst durch persönliche Vorlieben.

Unter gänzlich anderen Vorzeichen und insbesondere anderen Witterungsbedingungen fand in Bremen die internationale Tagung „Mediatized Worlds“  als Auftakt des DFG-Schwerpunktprogramms „Mediatisierte Welten“ unter Leitung des renommierten Bremer Kommunikationswissenschaftlers Friedrich Krotz statt. Diese war etwas kleiner (130 WissenschaftlerInnen) und,  (bei dem Thema kaum verwunderlich) viel stärker soziologisch geprägt als Zagreb und durch deutsche, englische und skandinavische ForscherInnen dominiert. Ich selbst stellte dort meinen Ansatz zur Mixed-Method-Medienrepertoire-Analyse in Bezug auf die Nutzung technischer Musikabspielmedien vor, der im Panel zu „Mediatized Art and Music“ verortet worden war. Highlights der Tagung waren für mich die Vorträge von Jan H. Passoth (Bielefeld) zum „Quantifizierten Zuhörer“, sowie die Keynote von Stig Hjarvard, in der er versuchte, theoretische und methodologische Brücken zwischen dem auf der Tagung theoretisch diskutierten Makroprozess (Mediatisierung) und empirisch untersuchten Mikroprozessen (Mediation) zu schlagen, und letztere vor allem mit James J. Gibson Affordanztheorie zu verstehen suchte (auf die ich mich in einem aktuellen Paper auch beziehe). Außerdem beachtlich war der Vortrag von Wolfgang Reißmann zum Gebrauch von Fotos in Social Networks durch Jugendliche. Leider war ich schon am ersten Tag (auch während meines Vortrags) sehr stark erkältet (wohl noch eine Folge des Klimawechsels, zwischen Zagreb und Bremen lagen nur wenige Tage), so dass ich mich entschloss, das frühmorgendliche Panel am zweiten Tag auszusparen, so dass mir der Vortrag von Ulrike Wagner (jff) über das Informationsverhalten Jugendlicher entging. Sehr spannend waren jedoch die Vorträge von Corinna Peil zum Domestication Approach und Michael S. Daubs zum inhärenten ideologischen  Paradoxon der Piratenpartei. Alles in allem waren die Vorträge im Vergleich zu Zagreb hier in Bremen  größtenteils inhaltlich deutlich anspruchsvoller – allerding scheint mir ein grundlegendes Problem der empirisch ausgerichteten Projekte darin zu liegen, den Meta-Prozess „Mediatisierung“, wie Krotz ihn fasst, mit Mikrophänomenen der Mediation, wie die dominierend eingesetzten qualitativ-interpretativen Forschungsmethoden sie herausarbeiten, schlüssig zu verknüpfen. Dies scheint mir ein Wiederaufflackern alter Probleme von Handeln und Strukturen zu sein, die ja in der Soziologie nix Neues sind, aber ich hätte mir schon irgendwie eine Bemerkung oder einen Kommentar  dazu gewünscht, ob denn sowas wie ein „Badewannenmodell der Mediatisierung“ theoretisch angedacht ist. Mein Vortrag schlug letztlich auch in diese methodologische Bresche (wenn auch auf andere Weise)  und wurde, so weit ich das beurteilen kann, recht positiv aufgenommen.

Soweit also zu den letzten Highlights aus der Welt der Tagungen – nun begann vor kurzem in Berlin das Sommersemester und ich bin recht stark durch mein aktuelles Seminar zur empirischen Rezeptionsforschung eingespannt. Nichtsdestotrotz macht es auch durchaus viel Spaß mal wieder zu lehren und interessante inhaltliche Anregungen und neugierige Fragen von Studierenden zu bekommen.

27.04.2011

Dancecult-Journal

von Steffen Lepa

Und mal wieder was noch nicht gekannt und bei Recherchen entdeckt: Seit drei Jahren gibt’s mit dancecult nun  ein Peer-Reviewed Journal zum Themenbereich „Electronic Dance Music Culture Studies“. Inhaltlich scheint es mir teilweise hochinteressant zu sein, die Autoren stammen schwerpunktmäßig aus Australien und Kanada. Aktueller CfP ist zum Thema „The Exodus of Psytrance?“. Ich werde mal reinlesen und dann ggf. hier von den Ergebnissen berichten.

.. demonstriert, wer  könnte es auch anders sein, mir heute die DB AG in Bezug auf Ihr Angebot Call-a-Bike. Bis letztes Jahr konnte man auf einfache Weise in Berlin an fast jeder größeren Straßenecke ein Fahrrad mit Hilfe des Handys ausleihen, zur Überbrückung kleinerer oder größerer Strecken nutzen und dann komfortabel wieder an einer Straßenecke abgeben. Das funktionierte im gesamten S-Bahn-Ringgebiet, also praktisch in der gesamten (riesigen) Berliner Innenstadt.

Und nun das: Heute bekomme ich eine Newsletter-Mail, in der mir als „Fortschritt“ verkauft werden soll, was ein Rückschritt und vor allem den Untergang des in Berlin sehr erfolgreichen Prinzips bedeuten soll. Von nun an, können Räder nur noch an bestimmten „Stationen“ ausgeliehen und zurückgegeben werden. Schaut man auf die dazu gereichte Übersichtskarte zum Stationsausbau, stellt man fest, dass die Stationen anfangs ausschließlich in Berlin-Mitte (gemeint ist der alte, also sehr kleine Bezirk), nach „Ausbau“ dann „sogar noch“ in Prenzlauer Berg und Friedrichshain geplant sind.  Achja, und überhaupt dauert das noch ne Weile, so dass ich erst einen Monat später als in anderen Städten Bikes ausleihen kann.  Ich fasse also zusammen: Erstmal führt die neue Idee dazu, dass die Räder erst später als sonst im Jahr verfügbar sind (schön auch für Leute, wie mich die ne Jahrespauschale gezahlt haben).  Dann wird das Gebiet, in dem ich überhaupt Räder ausleihen kann, erstmal extrem verkleinert. Die Rückgabe wird (noch schlimmer) auf ein ebenfalls winziges Gebiet verkleinert. Und ich muss plötzlich überlegen: Ist an meinem Fahrtziel irgendwo eine Station in der Nähe? Das macht aus einem sehr flexiblen Angebot ein extrem unflexibles. 30 Stationen soll es wohl geben (nach final erfolgtem Ausbau). Und die Preise für das verschlechterte Angebot bleiben natürlich gleich. Ach nein, das ist noch gar nicht alles, als Besitzer einer Bahncard zahle ich jetzt plötzlich genau so viel wie als nicht-Besitzer. Super, da wird Kundentreue also richtig belohnt.

gentrifizierte Kunden gemäß des Geschmacks der DB AG

gentrifizierte Kunden gemäß des Geschmacks der DB AG

Und was schreibt mir die Bahn dazu (Zitat): „mit dem Forschungsprojekt StadtRAD Berlin haben wir im vergangenen Jahr ein neues Fahrradvermietsystem mit Funktechnik getestet. Überzeugt hat unsere Tester vor allem die vereinfachte Entleihe und Rückgabe der Räder, der Wegfall von Öffnungs- und Quittungscodes sowie die Möglichkeit, Räder auch ohne Telefon direkt über ein Terminal zu mieten.“

Ja klar. Wer hat heutzutage auch schon ein Telefon dabei? (!!!) Und ja, es war ja auch ziemlich stressig, sich den Code zu merken, er wurde einem ja nur per SMS gesendet. (!!!) Und vereinfachte Rückgabe? Was ist damit gemeint? Das ich jetzt ne Station ewig suchen muss, bis ich das Rad zurückgeben kann?

Also aus meiner Sicht ist der Fall klar: Hier hat ein System mal so gut funktioniert, dass es dringend abgeschafft werden musste. Ich vermute mal, viele haben es einfach sehr gerne für kleine Strecken in Anspruch genommen und es war halt preislich günstig.  Dadurch entstand einfach nicht genügend Gewinn. Zu wenig Abzocke-Mehrwert im Vergleich zu anderen DB-Leistungen. Achja. Stimmt ja, die Bahn ist ja „privat“.  Und dann muss man natürlich ordentlich  Gewinn mit sowas machen, versteht sich.  Mobilität und eine autofreie Stadt Berlin (feinstaubbelastet!) fördern? Ach was, da wollen wir zusätzlich staatliche Anreize für sehen. Ach, wir gehören dem Staat? Und der hat angeblich solche Ziele? Aber das ist uns doch egal, wir sparen Öffentlichen Nahverkehr kaputt und gehen lieber an die Börse…

Wer in diesem Beitrag Ironie und Sarkasmus gefunden haben sollte, möge sie behalten. Ich gebe jedenfalls meine BC in diesem Jahr zurück.

07.03.2011

.. zwischen München, Hamburg, Leipzig und Berlin?

Dies lässt sich wunderschön an folgenden Fotos der „Pro-Guttenberg“-Demos vom letzten Samstag illustrieren:

München

München

Hamburg
Hamburg
Leipzig

Leipzig

Berlin

27.02.2011

Auf den Punkt gebracht..

von Steffen Lepa

Deutlicher kann man es nicht mehr sagen:

.. zeigt eindrucksvoll ein ZEIT-Artikel incl. interaktivem PlugIn auf Basis der Handydaten des Grünen-Politikers Malte Spitz. Auf Basis dieser Problematik (Bewegungsprofile) wurde das Gesetz ja letztlich auch vom Bundesverfassungsgericht zu Recht gekippt.

.. war ja schon länger zu beobachten. Aber die „Causa Guttenberg“ schlägt dem Fass wirklich den Boden aus. Es ist für mich und viele Fachkollegen unfassbar, mit welcher Kaltschnäuzigkeit Kanzlerin, Wissenschaftsministerin und der Rest der Regierung das als juristische Doktorarbeit bezeichnete Plagiat des jetzigen Bundesverteidigungsministers versuchen als Bagatelle abzutun, den Vorgang als lässliche Jugendsünde oder als Kavaliersdelikt zu verteidigen. „Haben wir nicht alle einmal geschummelt?“ – So wird argumentiert. Vielleicht haben manche das – aber wenn sie erwischt wurden, haben sie dennoch die Konsequenzen getragen und sich dazu bekannt (Zu der Tat, nicht zum „Hochmut“). Außerdem geht es hier nicht um kleines Schummeln, sondern um das massive absichtsvolle Ausbeuten fremder geistiger Leistungen anderer, weil es an den eigenen oder dem Willen, diese durch wissenschaftlichen  Einsatz zu erbringen, offensichtlich mangelt. Es ist empörend, wie hier öffentlich nicht nur durch die BILD, sondern durch zahlreiche öffentiche Amtsträger mit zweierlei Maß gemessen wird, „Double Standards“ scheinen in dieser Republik für adlige Minister, Transatlantiker und Lieblingskinder der Bild-Zeitung zu gelten. Dies hat mich auch bewogen, vorgestern einen Brief an den Bundespräsidenten mit der Bitte um Stellungnahme zu schreiben, der aufgrund seiner faktischen relativen politischen Machtlosigkeit ja häufig als überparteiliche, moralische Instanz bezeichnet wird und sich zudem offensiv als gläubiger Christ versteht. Wenn es schon die Kanzlerin aus Opportunismus nicht vermag, sollte nicht wenigstens unser Staatsoberhaupt Stellung zu dieser Sache nehmen, bevor international bekannt wird, dass sich wohlhabende Menschen an bayerischen Universitäten Doktortitel erschleichen können, ohne das dass dies irgendwelche Konsequenzen hat? Wenn es auch die Uni Bayreuth nicht wagt,  die absichtliche Täuschung als solche zu benennen? (Die finanziellen Zuwendungen der Familie Guttenberg an die Uni Bayreuth sind ja längst öffentlich):

Mit mir empören sich:

über 60 Wissenschaftler der LMU München

der Medienwissenschafler Lutz Hachmeister (der übrigens dem Fluter neulich ein sehr lesenswertes Interview gab)

ein ehemaliger Professor der Bundeswehr-Universität Hamburg

Ueber 100 Doktoranden verschiedener Fächer und promovierte Unterstuetzer

Der Deutsche Hochschulverband

Festzuhalten ist: Es geht hier um weitaus Wichtigeres, als die Person zu Guttenberg (die meinetwegen auf Ihrem Ministerposten kleben bleiben soll – auch wenn man sich fragt, wer dem in Zukunft noch etwas abkaufen will) oder die zahlreichen Wahlkämpfe in diesem Jahr (auf welche die Opposition mit ihren scharfen Angriffen aus Eigeninteresse selbstverständlich abzielt). Es geht um das internationale Anstehen deutscher akademischer Titel, um das Vertrauen innerhalb der Scientific Community, das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik und das Vertrauen der Bürger in die Wissenschaft. All dies sind bedeutende Werte, die hier zu Grabe getragen werden, wenn nicht eindeutig und klar benannt wird, dass es sich hierbei nicht um ein Kavaliersdelikt, ein Versehen oder ähnliches, sondern groben Vorsatz und arglistige Täuschung handelt, die nicht wegzudiskutieren sind, wie sich auch jeder interessierte Bürger auf Guttenplagg selbst überzeugen kann. Falls das nicht geschieht, muss sich jedenfalls niemand über einen kommenden „Brain-Drain“ wundern.

Nebenbei gesagt ist jenes Wiki ein deutliches Zeichen dafür, dass das Internet nicht etwa dem Betrug Vorschub leistet, sondern der öffentlichen demokratischen Transparenz und Aufklärung. Hätte der Herr Minister vor 30 Jahren seine Mitarbeiter seine Promotionsarbeit zusammenstückeln lassen und seine Eigenleistung aufs Redigieren beschränkt, es wäre vermutlich niemals rausgekommen.

Deutliche Worte (für mich auch ohne übertriebene Polemik) aus Sicht der Wissenschaft fand Herr Dr. Dr. Karl Lauterbach in der Bundestagsdebatte zum Thema:

Update:

Frank Rieger (CCC) hat eine Protestdemonstration zum Thema angemeldet, für die ich hier gerne werbe:

Diese Frage muss man inzwischen wirklich ernsthaft stellen. Auf der einen Seite fabriziert Ihr Shows in übelster Boulevard-Manier (vgl. die Kommentare von Christian Floto / Deutschlandfunk und Christopher Keil / SZ, wie auch den Bericht bei ZAPP über den Lierhaus-Auftritt), Samstag-Abend-Shows auf dem Niveau von Kinderfernsehen und macht Euch durchgehend zum Cross-Promoter der BILD-Zeitung. Auf der anderen Seite lasst Ihr Euch, wenn Leute bei Euch wirklich mal gute, politische und kritische Sendungen produzieren, massiv von Politik und Lobbyisten reinreden, wie etwa im Fall von Frontal21 oder der Heute-Show. Und dann wundert Ihr Euch, dass die Privaten (die Boulevard, Billig und Skandal eben besser können) Euch abhängen? War da nicht was mit nem gesellschaftlichen (Bildungs-)Auftrag? Die ARD hat das (abgesehen von ihrer neuen Sendezeit-Politik) ganz gut begriffen. Aber Ihr? Demnächst kommt ja nun wohl die GEZ-Steuer, spätestens dann hoffe ich auf Besserung. Denn was hilft die schönste Online-Mediathek, was ein niegelnagelneues Nachrichtenstudio, wenn einfach kein brauchbarer, spannender und seriöser Content produziert wird?

http://www.youtube.com/watch?v=R8SV-UPZPeY&feature=related

.. zu diesem spannenden Thema hat die medienpädagogische EU-Initiative klicksafe.de ein wissenschaftliches Dossier zusammengestellt. Außerdem gibt es frische Unterrichtsmaterialien, welche LehrerInnen und Lehrern ein Update bezüglich der Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen in Bezug auf Pornographie verschaffen und zur Diskussion und Reflektion ohne erhobenen Zeigefinger anregen will.  Hoffentlich bringt es was…

… wie kann das funktionieren? Die Mädels und Jungs von der Royal Society for the Encouragement of the Arts, Manufactures and Commerce haben sich in netten Comics genau darüber Gedanken gemacht und Empathie und Wissenschaft spielen dabei eine große Rolle:

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